So, 11. Oktober 2026
Unser Antrag war bewusst als Prüfauftrag formuliert. Wir wollten von der Verwaltung Vorschläge erhalten, wie kostenloses Kurzzeitparken in Freiburg umgesetzt werden könnte. Statt einer ergebnisoffenen Prüfung liefert die Vorlage jedoch vor allem Argumente, warum eine solche Regelung aus Sicht der Verwaltung nicht gewollt ist.
Besonders kritisch sehen wir, dass die Verwaltung nahezu ausschließlich die möglichen Nachteile hervorhebt, während auf die von uns angesprochenen Vorteile kaum eingegangen wird. Die Entlastung bei kurzen Besorgungen, die Unterstützung des örtlichen Handels sowie die Bedürfnisse älterer, kranker oder pflegebedürftiger Menschen spielen in der Bewertung praktisch keine Rolle. Stattdessen werden zusätzliche Verkehre, „Parkstand-Hopping“ und Einnahmeverluste in den Vordergrund gestellt. Für uns entsteht der Eindruck, dass jede Maßnahme, die den Alltag von Autofahrerinnen und Autofahrern erleichtern könnte, grundsätzlich unter Generalverdacht gestellt wird.
Hinzu kommt, dass die Verwaltung die Diskussion weitgehend auf die Innenstadt beschränkt. Unser Antrag bezog sich ausdrücklich auch auf die Stadtteile, in denen die Parkraumbewirtschaftung in den vergangenen Jahren deutlich ausgeweitet wurde. Gerade dort sind Geschäfte, Apotheken, Arztpraxen und Dienstleister auf eine gute Erreichbarkeit angewiesen.
Wir halten die Antwort der Verwaltung daher für unzureichend und am Kern unseres Antrags vorbei. Deshalb werden wir zur Gemeinderatssitzung am 20. Oktober einen ergänzenden Antrag zur Abstimmung stellen. In der Hoffnung, dass sich dafür noch eine Mehrheit findet, lassen wir nichts unversucht. Leider hat sich hierzu keine Mehrheit gefunden.
Für uns ist klar: Freiburg braucht eine Verkehrspolitik, die alle Verkehrsteilnehmer im Blick hat. Wer Autofahrer bei jeder kurzen Erledigung stärker belastet, verliert die Lebenswirklichkeit vieler Bürgerinnen und Bürger aus den Augen.
Wir werden uns deshalb weiterhin mit Nachdruck für eine bürgerfreundlichere Lösung einsetzen.
Brötchentaste: Die Verwaltung lehnt ab – wir bleiben dran
mit großem Unverständnis haben wir die Stellungnahme der Stadtverwaltung zu unserem Antrag für eine sogenannte „Brötchentaste“ zur Kenntnis genommen.Unser Antrag war bewusst als Prüfauftrag formuliert. Wir wollten von der Verwaltung Vorschläge erhalten, wie kostenloses Kurzzeitparken in Freiburg umgesetzt werden könnte. Statt einer ergebnisoffenen Prüfung liefert die Vorlage jedoch vor allem Argumente, warum eine solche Regelung aus Sicht der Verwaltung nicht gewollt ist.
Besonders kritisch sehen wir, dass die Verwaltung nahezu ausschließlich die möglichen Nachteile hervorhebt, während auf die von uns angesprochenen Vorteile kaum eingegangen wird. Die Entlastung bei kurzen Besorgungen, die Unterstützung des örtlichen Handels sowie die Bedürfnisse älterer, kranker oder pflegebedürftiger Menschen spielen in der Bewertung praktisch keine Rolle. Stattdessen werden zusätzliche Verkehre, „Parkstand-Hopping“ und Einnahmeverluste in den Vordergrund gestellt. Für uns entsteht der Eindruck, dass jede Maßnahme, die den Alltag von Autofahrerinnen und Autofahrern erleichtern könnte, grundsätzlich unter Generalverdacht gestellt wird.
Hinzu kommt, dass die Verwaltung die Diskussion weitgehend auf die Innenstadt beschränkt. Unser Antrag bezog sich ausdrücklich auch auf die Stadtteile, in denen die Parkraumbewirtschaftung in den vergangenen Jahren deutlich ausgeweitet wurde. Gerade dort sind Geschäfte, Apotheken, Arztpraxen und Dienstleister auf eine gute Erreichbarkeit angewiesen.
Wir halten die Antwort der Verwaltung daher für unzureichend und am Kern unseres Antrags vorbei. Deshalb werden wir zur Gemeinderatssitzung am 20. Oktober einen ergänzenden Antrag zur Abstimmung stellen. In der Hoffnung, dass sich dafür noch eine Mehrheit findet, lassen wir nichts unversucht. Leider hat sich hierzu keine Mehrheit gefunden.
Für uns ist klar: Freiburg braucht eine Verkehrspolitik, die alle Verkehrsteilnehmer im Blick hat. Wer Autofahrer bei jeder kurzen Erledigung stärker belastet, verliert die Lebenswirklichkeit vieler Bürgerinnen und Bürger aus den Augen.
Wir werden uns deshalb weiterhin mit Nachdruck für eine bürgerfreundlichere Lösung einsetzen.

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